|
|
 |
| |
|
Die Thomaner als Kinofilm
|
(17.02.2012)
| |
Die Thomaner kommen ins Kino bzw. sie sind es schon. Am 16. Februar startete der Dokumentarfilm „Die Thomaner. Herz und Mund und Tat und Leben“ in den deutschen Lichtspielhäusern. Protagonisten des Films sind, wie der Titel bereits verrät, die Sängerknaben des traditionsreichen und weltberühmten Leipziger Thomanerchores.
Einblick in den Proben- und Schulalltag
Anlässlich des 800-jährigen Chor-Jubiläums gibt der Film einen Einblick in den Proben- und Schulalltag der 9- bis 18-jährigen Jungen – einen Alltag, der von Tradition, Disziplin und vor allem einer besonderen Hingabe zur Musik geprägt ist. Aber auch in ihrer knapp bemessenen Freizeit werden die Knaben von der Kamera begleitet.
Als äußeren Rahmen ihrer Dokumentation wählten die beiden Produzenten und Regisseure Paul Smaczny und Günter Atteln ein ganzes Schuljahr der Thomaner. Im Wechsel der Jahreszeiten begleiten sie den Chor von der Verabschiedung einer Abiturientenklasse im Sommer 2010 bis zur nächsten im Sommer 2011.
Alle gesellschaftlichen Umbrüche überlebt
„Bemerkenswert an der Geschichte des Thomanerchores ist vor allem, dass seine Hauptaufgabe, ‚das Singen zu Ehren Gottes‘, trotz der gesellschaftlichen Umbrüche erhalten geblieben ist. Das war so während der Reformationszeit und blieb auch während des Dreißigjährigen Krieges so. Weder die Nazis noch die Kommunisten haben es gewagt, die Ausrichtung und das Profil des Thomanerchores zu verändern“, weiß Thomaskantor Georg Christoph Biller stolz zu berichten.
Und genau das ist es, was die Regisseure – neben der Musik Johann Sebastian Bachs – so faszinierte. Sie wollten herausfinden, was eine solche Gemeinschaft über all die Jahrhunderte am Leben hält und wie das Leben in ihr die Kinder und Jugendlichen verändert und prägt.
Informationen zum Jubiläum:
|
| |
| |
|
 |
 |
 |

|
Foto: Accentus Music |
|
| |
|
|
|
|
 |
 |
|